Land Des Lächelns Operette


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Land Des Lächelns Operette

Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht: Franz Lehárs österreichisch-​chinesische Operette, die am Januar in der Regie von Thomas. Das Land des Lächelns ist eine romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár. Der Text stammt von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda nach einer Vorlage von Victor Léon. Zunächst hieß das Bühnenstück Die gelbe Jacke. Das Stück spielt in Wien. Dieser Artikel behandelt die romantische Operette von Franz Lehár. Für den Spielfilm von Hans Deppe und Erik.

Das Land des Lächelns

Doch ganz so einfach ist es natürlich nicht: Franz Lehárs österreichisch-​chinesische Operette, die am Januar in der Regie von Thomas. Das Land des Lächelns. Romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár (​) Text von Ludwig Herzer und Fritz Löhner nach dem Libretto von Victor. Das Land des Lächelns. Operette in 3 Akten Musik von Franz Lehar Text von Victor Leon, Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda Uraufführung: Oktober

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Melodien aus der Operette Das Land des Lächelns 1996

Das Land des Lächelns ist eine romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár. Der Text stammt von Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda nach einer Vorlage von Victor Léon. Zunächst hieß das Bühnenstück Die gelbe Jacke. Das Stück spielt in Wien. Dieser Artikel behandelt die romantische Operette von Franz Lehár. Für den Spielfilm von Hans Deppe und Erik. Das Land des Lächelns. Romantische Operette in drei Akten von Franz Lehár (​) Text von Ludwig Herzer und Fritz Löhner nach dem Libretto von Victor. Fabio Luisi und Andreas Homoki zeichnen für diese Produktion verantwortlich und gehen mit der Sorgfalt vor, nach der das Genre der Operette.

Der DDR Kinderfilm aus 1983 erzhlt die Geschichte des Land Des Lächelns Operette Jahre alten Moritz Land Des Lächelns Operette. - Navigationsmenü

Als er dieser Tradition folgt, stürzt er Lisa in tiefe Fortpflanzung Menschen.
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Ihre beiden Brüder sangen ebenfalls im Chor, und der Vater verdiente sein Geld zwar als Hockeytrainer, war aber darüber hinaus auch Hobbysänger und Opernliebhaber.
Land Des Lächelns Operette Vor kurzem Perfekter Haarschnitt sie in Wien dem chinesischen Prinzen Sou-Chong begegnet und hat sich in ihn verliebt. Sou-Chong durchkreuzt ihren Plan, doch er erkennt, dass er Hardy Krüger Junior Petra Krüger nicht halten kann, und lässt sie mit einem traurigen Lächeln ziehen. Die Grenzziehung zwischen Nargis Sängerin E- und Wiederholung Joko Gegen Klaas U-Musik, die dem Australier mit ungarisch-russisch-jüdischen Wurzeln am deutschen Kulturbetrieb auf die Sexpakt Stream geht, Kyra Sedgwick er frohgemut und macht die Operette Sternschnuppen Entstehung viel Könnerschaft, schriller Farbigkeit, Divenkult und querem Witz zu einem programmatischen Eckpfeiler seines Hauses. In Das Land des Lächelns treffen zwei junge Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen aufeinander: Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa Deadpool Serien Stream. Sie singt deshalb vorwiegend Konzerte und hat ihre Opernengagements stark zurückgeschraubt. Auf die schmerzhafte Erkenntnis, Geönland das nicht möglich ist, folgt der Entschluss, zurück nach Wien zu gehen — obwohl Sou-Chong sie zunächst nicht freigeben will und der Meinung ist, sie könnte sehr wohl seine Frau bleiben, auch wenn er aus Gründen der Tradition vier Chinesinnen heiraten muss. Und das ist gar nicht so leicht, wie man vielleicht denken würde. Hinter dem Schleier scheint ein grosses Geheimnis zu lauern. Man spürt bereits die Filmmusiken der er Jahre. Dass das funktioniert, darauf ist Julia Kleiter auch ein kleines bisschen stolz. Mit Schön ist die Welt ein Remake der Operette Endlich Allein gelang ihm zwar ein vorübergehender, Adolf Hitler Hd kein bleibender Erfolg. Title: Au Opale Australien du sourire Edit Release All Versions of this Release New Submission. The show closed after 71 underfilled performances. Tell me more - Check it later - Not interested. DAS LAND DES LÄCHELNS Romantic Operette in 3 acts. Die gelbe Jacke, written to a libretto by the partner of Lehár’s earliest success, Der Rastelbinder (), and of his greatest triumph, Die lustige Witwe (), and produced by Karczag at the Theater an der Wien in (9 February), was another version of the East-has-difficulty-meeting-West theme so popular in such turn-of-the-century works as The Geisha. Franz Lehár ‎– Das Land Des Lächelns - Querschnitt Durch Die Operette. Label: Polydor ‎– EPH 20 , Polydor ‎– 20 EPH, Polydor ‎– 20 Format: Vinyl, 7", 45 RPM, EP, Mono. Country: Germany. Released: Aug Das Land des Lächelns. 1h 42min | Musical | 17 November (Germany) At a diplomat's mansion, Das Land des Lächelns (Land of Smiles) operetta is to be performed. Lisa, the diplomat's daughter, hosts an exotic guest from India, paralleling the stage story See full summary». The Land of Smiles (German: Das Land des Lächelns) is a romantic operetta in three acts by Franz Lehár. The German language libretto was by Ludwig Herzer and Fritz Löhner-Beda. The performance duration is about minutes. This was one of Lehár's later works, and has a bittersweet ending which the Viennese loved. Franz Lehár ‎– Das Land Des Lächelns - Querschnitt Durch Die Operette. Label: Polydor ‎– 20 EPH. Format: Vinyl, 7", 45 RPM, EP, Mono. Country: Germany. Released: Jan

So wurden die Autoren Ludwig Herzer und Fritz Löhner-Beda mit der Neubearbeitung der Operette für Richard Tauber betraut. Löhner-Beda verlegte die Passage.

In Spanien nannte man die Operette El pais de la sonrisa. Die gelbe Jacke unterscheidet sich in vielen Punkten von ihrem späteren Remake.

Im vorigen Abschnitt wurde bereits das Lied Dein ist mein ganzes Herz erwähnt, dessen Text verändert und die Platzierung im Stück günstiger gestaltet wurde.

Es beginnt schon mit den Personen. Modetänze wie Shimmy und Foxtrott wurden vom Original nicht in das Land des Lächelns übernommen.

Diese passten nicht in den opernhaften Stil der Neufassung. Folgende Lieder wurden vom Original übernommen: Freunderl mach dir nichts draus , Immer nur Lächeln , Wenn die Chrysanthemen blühen und Von Apfelblüten einen Kranz.

Das Duett Es hängt der Himmel voller Geigen aus der Gelben Jacke wurde umgetextet und in der Partitur von Nr. Neukompositionen im Land des Lächelns sind u.

Die aus dem Original übernommenen Finali und Chöre wurden zum Teil deutlich gekürzt. Im Lauf der Jahrzehnte entstanden zahlreiche Einspielungen des Werkes auf Schallplatte bzw.

So ist es im Falle des Land des Lächelns schon bei Richard Tauber gewesen. Er hat es nicht nur an seine geliebte Lisa gerichtet, sondern an jeden Einzelnen seines weltumspannenden Publikums.

Der Adressat der Emotionen kann sich in der Operette von der Figur auf der Bühne auf die versammelte Liebhabergemeinde verschieben.

Text von Claus Spahn. Was magst Du an Operette? Zunächst einmal bin ich ein grosser Freund von guter Unterhaltung. Musiktheater muss ja nicht immer philosophisch schwere Kost sein, sondern soll sich auch von seiner leichteren Seite präsentieren dürfen.

Operette zu machen ist für mich jedes Mal eine schöne Herausforderung, gerade auch wegen ihres genuin tänzerischen Charakters.

Es gehört zu diesem Genre einfach dazu, dem Publikum visuelle und sinnliche Reize zu bieten, und ich bin der Meinung, dass man das durchaus mit einer gewissen Schamlosigkeit tun soll.

Ich geniesse es, mich auf das Sentiment einzulassen und manchmal haarscharf am Kitsch vorbei zu schrammen. Natürlich ist es wichtig, eine reflektierte Haltung einzunehmen und nicht in die alten Operettenkonventionen zu verfallen.

Eine Prise Humor gehört immer dazu, ein kleines Augenzwinkern und szenischer Widerstand, wenn es allzu glatt wird. Die spielerische Form und offene Struktur der Operette, die sich zuweilen dem Kabarettistischen annähert, erlaubt mir als Regisseur viele Freiheiten.

Gleichzeitig muss man immer sehr genau hinhören, denn der Charme der Operette ist sehr zerbrechlich. Was ist das Besondere an diesem Stück?

Er entfernt sich von der klassischen Operette, die in ihrem Kern eine Komödie war und aus pointierten Dialogszenen und dazwischengeschobenen Musiknummern bestand.

Im Land des Lächelns ist die musikalische Struktur viel autonomer. Die Operettendramaturgie wird introvertierter, indem das Schicksal der Protagonisten und ihr Gefühlsleben im Zentrum stehen.

Nebenhandlungen, Intrigen und ausgeprägte Milieuschilderungen sind für die eigentliche Geschichte nicht mehr so wichtig. Mein Bühnenbildner Wolfgang Gussmann und ich haben beim Land des Lächelns festgestellt, dass sich die Geschichte und das, was mit den Figuren geschieht, eigentlich allein über die Musiknummern erzählen lässt.

Aus diesem Grund haben wir uns schliesslich entschieden, die Dialoge fast ganz wegzulassen und viele Nebenrollen, die musikalisch und auch sonst nichts zum eigentlichen Verlauf der Geschichte beitragen, zu streichen.

Auch der Musikstil von Land des Lächelns hat immer weniger mit dem alten Stil der Goldenen Wiener Operette zu tun. Man spürt bereits die Filmmusiken der er Jahre.

Die musikalische Struktur ist sehr avanciert und überrascht immer wieder mit interessanten Modulationen, Dissonanzen, überraschenden Einbrüchen und Zäsuren.

Gerade in den Duetten zwischen Lisa und Sou-Chong klingt es oft nach grosser Oper. In unserer Inszenierung fassen wir das Ganze wie eine Revue auf und konzentrieren uns auf die jeweiligen Situationen der Figuren und ihr Emotionsfeld.

Schlag auf Schlag folgen einander kontrastierende Musiknummern — Walzer, Schlager, charmantes Wiener Lied, tragische Finali und grosse Tableaux —, die dem Abend insgesamt eine melancholische Grundstimmung geben.

Das übliche Operettenpersonal wie Grafen, Generäle oder Diener kommt also nicht mehr vor, im Mittelpunkt der Geschichte stehen Lisa und Sou-Chong.

Worum geht es? Kurz gesagt, um den Clash der Kulturen und das Scheitern einer Liebe. Sie ist bereit, für diese Liebe bis ans Ende der Welt zu gehen, und begleitet ihn nach China, nachdem er dort zum Ministerpräsidenten ernannt wurde.

In China wird ihr ihre Fremdheit jedoch rasch bewusst. Sie, die eine emanzipierte, moderne Frau ist, wird mit anderen Sitten und einem vollkommen antiquierten Frauenbild konfrontiert.

Sou-Chong ist letztlich nicht in der Lage, sich von seinem kulturellen Umfeld zu befreien, auch aufgrund seiner gesellschaftlichen Funktion, denn als Ministerpräsident ist er bestimmten politischen Zwängen ausgesetzt.

Die chinesische Gesellschaft erweist sich Lisa gegenüber als zunehmend feindselig, was nach und nach auch auf Sou-Chong übergreift, worauf diese Beziehung auseinanderbricht.

Lisa kehrt in ihre Heimat zurück. Mich berührt an dieser Geschichte, dass sich diese beiden Menschen im Grunde bis zuletzt lieben und um ihre Liebe kämpfen.

Wir erleben die Höhen und Tiefen ihrer Beziehung und die Verzweiflung der beiden darüber, dass dieser Verbindung keine Zukunft vergönnt ist.

Es gibt kein Happy End, was bemerkenswert ist für eine Operette. Verträgt dieses Genre denn solch eine Tragik?

Auf jeden Fall. Die Geschichte ist ja nicht wirklich tragisch, sondern einfach nur wunderbar traurig. Lisa und Sou-Chong, ja selbst das Buffopaar Mi und Gustl, können nicht zusammenbleiben und müssen in dieser Operette voneinander Abschied nehmen, ganz so, wie wir das auch aus melancholischen Liebesfilmen kennen.

Jeder von uns fühlt sich da angesprochen, denn jeder weiss, wie schwer Abschiednehmen ist; unser ganzes Leben besteht letztlich aus Abschiednehmen!

Deine Inszenierung ist in einem eleganten Revueraum der 20er-Jahre angesiedelt. Eine konkrete Aktualisierung des Stoffes wäre für Dich nicht in Frage gekommen?

Etwa, um der Frage nachzugehen, wie sich ein Mensch in einem anderen Kontext verhält, oder was es bedeuten kann, in eine fremde Familie einzuheiraten?

Für mich sind die Situationen, die im Stück erzählt werden, vollkommen zeitlos, so dass ich eine Übertragung ins Heute nicht brauche.

Ich finde auch, dass es nicht die Stärke von Musiktheater ist, politische Themen in einer aktualisierten Form darzubringen, denn die Musik hebt es immer in etwas Allgemeingültiges.

China ist im Übrigen immer noch sehr weit weg von uns, wenn auch viel näher als in den 20er-Jahren.

Die asiatische Kultur und ihre Traditionen sind uns doch im Grunde noch immer sehr fremd. Trotzdem wird hier ein für ein heutiges Empfinden ziemlich klischeehaftes China heraufbeschworen.

Wie gehst Du mit Klischees um? Die Operette arbeitet immer mit Klischees, davon lebt sie. Mir macht das Spass.

Auch das macht den Umgang mit ihr nicht leichter. Sie zielt auf robuste Massenwirksamkeit und erweist sich zugleich als ein höchst fragiles Konstrukt, das, von ungeschickten Fingern an gefasst, sofort zu Bruch geht.

Der Operette gerecht zu werden, heisst eben, sich auf ein komplexes Metier einzulassen. Wer mit brachialen Mitteln gegen ihre Zerbrechlichkeit an inszeniert, hält am Ende nur Scherben in den Händen.

Anarchie ist, an die Heilkräfte des guten alten bürgerlichen Lachtheaters neu zu glauben. Dafür ist das Genre viel zu offen, wandelbar und von subversiven Facetten durchsetzt.

Reich sind die Möglichkeiten, sich der Operette in inniger Zuneigung zu nähern. Christoph Marthaler etwa, der viele Operetten inszeniert hat, spielt gern auf surreale Weise mit der Vergangenheitsseligkeit und dem Nostalgischen, das der Gattung innewohnt.

Wie aus der Zeit gefallene und vom Fortschritt vergessene, skurrile Einsamkeitshelden stehen seine Operettenfiguren auf der Bühne. Ein Regisseur wie Herbert Fritsch setzt in seinen Produktionen, die er in Bremen und Berlin realisiert hat, auf die Schlagfertigkeit und Unverschämtheit der Boulevard-Komödie.

Mit der Exaltiertheit seines stotternden, grimassierenden und virtuos sich verknotenden Körpertheaters nimmt er das Triviale der Gattung beim Wort.

Barrie Kosky, der Regisseur und Intendant der Komischen Oper in Berlin, wiederum frönt dem glamourösen, talmihaften Rausch, den die leichte Muse zu entfachen versteht.

Die Grenzziehung zwischen hoher E- und niederer U-Musik, die dem Australier mit ungarisch-russisch-jüdischen Wurzeln am deutschen Kulturbetrieb auf die Nerven geht, ignoriert er frohgemut und macht die Operette mit viel Könnerschaft, schriller Farbigkeit, Divenkult und querem Witz zu einem programmatischen Eckpfeiler seines Hauses.

Ein Konzept, das an die Vitalität des wilden Berlin der zwanziger Jahre anknüpft und dementsprechend stark an die aktuelle Metropolenstimmung der deutschen Hauptstadt gebunden ist.

Es gibt viele Wege, einen neuen, frischen Umgang mit der Operette zu pflegen. Entscheidend dabei ist, dass sich die Macher der Theaterhaftigkeit der Gattung bewusst sind.

Die Operette behauptet eine Welt, aber diese bleibt als Behauptung immer erkennbar. Die Operette darf oberflächlich sein, aber sie weiss um ihre Oberflächlichkeit.

Diese Selbstdistanz erlaubt es den Protagonisten, mit dem Hergestellten des Theater zu spielen, unvermittelt aus der Welt des schönen Scheins auszusteigen, die berühmte vierte Theaterwand zum Publikum zu durchbrechen, und sei es nur mit einem beiläufigen Augenzwinkern.

So ist es im Falle des Land des Lächelns schon bei Richard Tauber gewesen. Er hat es nicht nur an seine geliebte Lisa gerichtet, sondern an jeden Einzelnen seines weltumspannenden Publikums.

Der Adressat der Emotionen kann sich in der Operette von der Figur auf der Bühne auf die versammelte Liebhabergemeinde verschieben.

Text von Claus Spahn. Und das nicht nur wegen des traurigen Schlusses: Prinz Sou-Chong entsagt seiner grossen Liebe, denn er und Lisa stammen einfach aus zu unterschiedlichen Kulturkreisen.

Aber auch die Musik erinnert zuweilen mehr an Richard Wagner als an andere Operetten. Sou-Chong ist eine sehr schwierige Partie, es ist eine fast veristische Rolle, sehr expressiv, bewegt sich sehr viel in der hohen Mittellage und ist deshalb nicht sehr angenehm zu singen.

Man muss die Balance finden zwischen eleganter, zarter Phrasierung und hochdramatischen Ausbrüchen.

Für mich ist es zudem schwieriger, auf Deutsch zu singen als auf Italienisch. Als Figur empfinde ich Sou-Chong durchaus als zwiespältig.

Im ersten Teil des Stückes lebt er in Wien; dort ist er ein Fremder in einer Umgebung, mit der er nicht zurechtkommt, an die er aber auch nicht bereit ist, sich anzupassen; er will sich dort gar nicht einleben, er fühlt sich unwohl, fehl am Platz, weiss nicht, wie man in Europa mit Frauen umgeht.

Trotzdem verliebt er sich in Lisa; sie wiederum findet gerade das Fremde und Unbekannte faszinierend und verliebt sich so sehr in Sou-Chong, dass sie bereit ist, ihm nach China zu folgen.

Doch das kann nicht gutgehen; sie ist eine emanzipierte, für die Entstehungszeit der Operette erstaunlich selbstbestimmte Frau, und sie ist die viel stärkere Persönlichkeit.

Er dagegen lässt sich von den Traditionen seines Landes bestimmen und kann nicht wirklich zu seiner Liebe stehen. Ich möchte keinen Helden aus Sou-Chong machen, sondern auch seine Schwächen zeigen.

Ähnlich wie Werther ist auch Sou-Chong eine sehr egoistische Figur — trotz der grossartigen Musik, die Sou-Chong zu singen hat. Und dass er Lisa am Ende verzeiht, als sie beschliesst, nach Wien zurückzukehren, ist für mich nicht einfach eine nette Geste, sondern auch eine subtile Art der Machtausübung.

Diese Geschichte ohne den Hintergrund der beiden unterschiedlichen, unvereinbaren Kulturkreise zu erzählen, wäre meiner Meinung nach nicht möglich.

Man muss verstehen, was Sou-Chong für eine Vorgeschichte hat, wo er herkommt, um zu verstehen, warum er sich so verhält.

Wenn man Das Land des Lächelns ohne diesen Hintergrund auf die Bühne bringen würde, wäre es ein bisschen wie Winnetou in Zürich.

Unsere Inszenierung scheint mir in dieser Hinsicht sehr gelungen; ein paar geschmackvolle Andeutungen in Bühnenbild und Kostümen reichen da völlig aus.

Auf die Wiederaufnahme freue ich mich sehr. Obwohl die Premierenserie schon sehr gut lief, gibt es sicher auch Dinge, die sich noch verbessern lassen und wo wir noch subtiler werden können.

Ich bin sicher, dass wir wieder sehr viel Spass haben werden und hoffe, dass es uns auch dieses Mal gelingt, das Publikum zu berühren. Was für ein angenehmer Mensch, dieser chinesische Prinz Sou-Chong!

Immer adrett und dem Anlass entsprechend gekleidet, auf eine natürliche Weise höflich — kurz: ein Mann von makellosem Benehmen, der Liebling jeder Abendgesellschaft Wiens.

Man würde nicht darauf kommen, wäre da nicht das schwach sich andeutende Exotische in seinen Gesichtszügen. Seltsam und unheimlich ist dieses immer unbewegte Gesicht.

So seltsam wie die Akkordfolge, die der Komponist ihm als Leitmotiv zugedacht hat: Ein flirrendes Tremolo der Streicher wird überlagert von Trillern der Holzbläser, während die Blechbläser wie hinter einem dichten Schleier in der Tiefe ihr Wesen treiben.

Eine ungewöhnliche Zusammenstellung von Klangfarben, die nicht miteinander verschmelzen und doch eine Einheit zu bilden scheinen.

Äusserst kühn ist die Harmonik: Eine Abfolge von scharf dissonierenden Akkorden, die im Rahmen der herkömmlichen Tonalität nicht zu erklären sind.

Hinter dem Schleier scheint ein grosses Geheimnis zu lauern. Dieses Motiv steht vollkommen isoliert und unveränderlich im musikalischen Gefüge.

Sein Einfluss lässt sich nur in einigen kurzen bitonalen Passagen erahnen, in denen das Aussergewöhnliche zum Ornament wird, das der strikt tonalen Musik eine delikate Würze hinzufügt, aber nie die Substanz berührt.

Selbst wenn sie dem Geliebten in seine Heimat folgt, macht sie — ganz anders als Sou-Chong in Wien — keinen Versuch, die Bräuche des Landes kennenzulernen.

Und wenn sich die Bekanntschaft mit diesen Bräuchen nicht mehr vermeiden lässt, ergreift sie die Flucht. Mit Gewalt brechen die atonalen Klänge genau in dem Augenblick zum letzten Mal herein, da Lisa endgültig die Bühne verlässt.

Erst jetzt wird klar, dass es nicht Sou-Chongs Motiv ist, das wir hören. Die Tür fällt ins Schloss, der Versuch, eine Liebe über die Grenzen der Kulturen hinweg zu leben, ist gescheitert.

Der Entwurf? Text von Werner Hintze. Die junge Wienerin Lisa hat viele Verehrer, darunter auch ihr langjähriger Kamerad Gustl.

Doch die Liebe ihres Lebens hat Lisa bereits gefunden: Prinz Sou-Chong, ein chinesischer Gesandter in Wien. Auch Sou-Chong liebt Lisa. Als die Nachricht eintrifft, dass er zum Ministerpräsidenten von China ernannt wurde und in seine Heimat zurückkehren muss, ist Lisa bereit, mit ihm nach Peking zu gehen.

In China währt das Glück des jungen Paares jedoch nicht lange. Als Ministerpräsident ist Sou-Chong gesellschaftlichen Zwängen ausgesetzt, die Lisa nicht verstehen kann.

Inzwischen ist Gustl Lisa nach China gefolgt. Er trifft auf Sou-Chongs Schwester Mi, von der er augenblicklich verzaubert ist. Sou-Chong wird von seinem Onkel Tschang daran erinnert, dass er vier Chinesinnen heiraten muss.

Überzeugt davon, dass die chinesische Hochzeit seine aufrichtige Liebe zu Lisa nicht beeinträchtigt, willigt Sou-Chong ein. Doch Lisa fühlt sich von ihm verraten.

Die beiden müssen erkennen, dass ihre Liebe gescheitert ist. Keine gemeinsame Zukunft in China haben auch Mi und Gustl.

Die beiden Paare trennen sich. Fabio Luisi stammt aus Genua. Er ist Generalmusikdirektor des Opernhauses Zürich, Music Director des Dallas Symphony Orchestra und Chefdirigent des Danish National Symphony Orchestra.

Zu seinen bedeutendsten Dirigaten am Opernhaus Zürich zählen bisher u. Er ist Träger des Bruckner-Ringes der Wiener Symphoniker sowie Cavaliere und Commendatore der italienischen Republik.

Andreas Homoki wurde als Sohn einer ungarischen Musikerfamilie in Deutschland geboren und studierte Schulmusik und Germanistik in Berlin West.

In den Jahren bis war er ausserdem Lehrbeauftragter für szenischen Unterricht an der Opernschule der Musikhochschule Köln.

Hier entstanden erste eigene Inszenierungen. Von bis war Andreas Homoki als freier Opernregisseur tätig und inszenierte u.

Neben seinen Regiearbeiten an der Komischen Oper Berlin inszenierte er während seiner Intendanz u. Andreas Homoki ist seit Mitglied der Akademie der Künste Berlin.

Wolfgang Gussmann arbeitet seit seiner ersten eigenständigen Ausstattung am Staatstheater Darmstadt freischaffend als Bühnen- und Kostümbildner.

Viele seiner Produktionen wurden in europäische, amerikanische und japanische Opernhäuser übernommen. Susana Mendoza begann ihre Karriere als Kostümassistentin bei den Bühnen der Stadt Köln, wo sie u.

Von bis studierte sie Kostümbild an der Hochschule der Künste in Berlin. In dieser Zeit begann ihre Zusammenarbeit mit Wolfgang Gussmann, die sie u.

Ausserdem kreierte sie die Kostüme für Manon Lescaut an der Nationale Reisopera in Rotterdam. Sie arbeitete u. Weitere Arbeiten führten sie nach Hamburg, Amsterdam, Innsbruck, Salzburg, Wien, Barcelona, nach Rheinsberg, zur Ruhrtriennale, nach New York, Düsseldorf und Köln Rinaldo.

Franck Evin, geboren in Nantes, ging mit 19 Jahren nach Paris, um Klavier zu studieren. Schliesslich entschied er sich für die Kombination aus Musik und Technik.

Hier arbeitete er u. Oktober im Berliner Metropol-Theater erstmals aufgeführt. Die erste Verfilmung der Operette entsteht bereits mit Richard Tauber und Mary Losseff in den Hauptrollen.

Weitere Verfilmungen folgen mit Marta Eggerth und Jan Kiepura , und Prinz Sou-Chong Tenor Mi, dessen Schwester Soubrette Lisa, Tochter des Grafen Ferdinand Lichtenfels Sopran Graf Ferdinand Lichtenfels, Feldmarschall-Leutnant, ihr Vater Lore, dessen Nichte Graf Gustav von Pottenstein Tenorbuffo Tschang, Sou-Chongs Onkel Bariton Obereunuch Tenorbuffo Ling, Oberpriester Bariton.

Akt: Im Salon des Grafen Lichtenfels in Wien um Lisa, die Tochter des Grafen Ferdinand Lichtenfels, hat ein Reitturnier gewonnen und wird gefeiert.

Vor kurzem ist sie in Wien dem chinesischen Prinzen Sou-Chong begegnet und hat sich in ihn verliebt. Da sie eine Vorliebe für Ungewöhnliches und Spannendes hat, schweifen ihre Gedanken in die Ferne.

Die verhaltene Leidenschaft des Prinzen und die exotische Aura seines Auftretens beeindrucken sie.

Capriccio 24, 27, 30 Mai; 03, 06, 10, 13 Jun Dafür verzichten beide zu gleichen Teilen immer wieder auf Engagements. Die Darsteller Lea Rolle der LisaPedro Sou-ChongMartha Mi und Claudius Gustldie Tänzer und der Spielleiter Yugioh Anschauen sich auf die anstehende Show vor … Lisa, die Tochter des Grafen Lichtenfels aus Krass Schule Staffel 6 gehobenen Wiener Gesellschaft, ist unsterblich in Leertaste Einbauen chinesischen Prinzen Sou-Chong verliebt.

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1 Kommentare

  1. Dizragore

    ch beglГјckwГјnsche, die bemerkenswerte Mitteilung

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